Projektbeschreibung

  • Forschung
  • Zugang
  • Ausbildung

Warum ein Global Health Hochschulranking?

Weltweit leiden mehr als 1 Milliarde Menschen an vernachlässigten tropischen Krankheiten, deren Erforschung von der internationalen Forschungsgemeinschaft größtenteils vernachlässigt wird. Ein Drittel der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu lebenswichtigen essentiellen Medikamenten. Universitäten können daran etwas ändern.

In Anbetracht der zunehmenden Vernetzung und Globalisierung stehen die Universitäten als öffentlich finanzierte Forschungseinrichtungen Deutschlands in der Verantwortung, einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung globaler Gesundheitsziele zu leisten. Das Global Health Hochschulranking ist die erste systematische Erhebung, inwiefern sich die 36 medizinischen Fakultäten an staatlich finanzierten Universitäten in Deutschland in den Bereichen Forschung und Ausbildung zu Global Health-Themen sowie armutsassoziierten und vernachlässigten Erkrankungen engagieren und wie sie sicherstellen, dass Menschen weltweit Zugang zu Ergebnissen öffentlich finanzierter Forschung erhalten.

Ziele des Rankings

Ziel des Projektes ist es, den in Deutschland bisher unterrepräsentierten Bereich Global Health sichtbarer zu machen und gleichzeitig einen Anreiz für Fakultäten zu schaffen, sich hier vermehrt zu engagieren. Des Weiteren soll das Ranking interessierten und kritischen Studierenden eine Möglichkeit bieten, sich über die Universitätslandschaft und die eigene Universität zu informieren. Für all jene, die sich Veränderungen an ihrer Universität wünschen, bietet das Ranking eine Grundlage für evidenzbasierte Forderungen.

Außerdem soll das Ranking der Politik einen Überblick in der Global Health Forschungslandschaft Deutschlands bieten. Es soll den Status Quo mit Positivbeispielen und gravierenden Defiziten darstellen und helfen noch ausschöpfbare Handlungsspielräume zu erkennen und zu nutzen.

Was Sind unsere Ergebnisse?

Das Ranking bietet detaillierte Informationen zum Engagement der medizinischen Fakultäten in den drei Bereichen Forschung, Zugang und Ausbildung. Ein kleines “?”-Symbol neben der Frage gibt Auskunft über die Relevanz der Frage, die Herkunft der Daten und Verbesserungsmöglichkeiten.

UnSer Dank an…

… die unzähligen Studierenden, die während der letzten drei Jahren unermüdlich an Methodik, Datenerhebung und -auswertung mitgearbeitet haben und ohne deren Engagement dieses Ranking nicht möglich wäre.

… die externen Expert*innen, die das Projekt als wissenschaftliche Berater*innen unterstützt haben.

… Brot für die Welt für die finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung der Homepage und bei ERASMUS+ für die finanzielle Unterstützung bei der Ausrichtung eines Trainingswochenendes.